15 gute Gründe für einen Urlaub in der Eifel
In vielerlei Hinsicht ist die Eifel ein Spektakel, das jährlich Tausende von Anwohnern und Besuchern anzieht, um die Natur beim Wandern und Spazieren zu erkunden und sich vor allem im Herbst von den malerischen Farben der Flora rund um die vulkanischen Seen beeindrucken zu lassen. Viele Gründe sprechen für einen Besuch in der Eifel, hier sind 15 Beispiele dessen, was diese Gegend so anziehend macht.
Die Eifel ist ohne Zweifel eines der beliebtesten Erholungsgebiete in Deutschland. Im Westen der Republik gelegen, erstreckt sich das Mittelgebirge über den Nordwesten von Rheinland-Pfalz und den Südwesten von Nordrhein-Westfalen. Die Eifel reicht im angrenzenden Ausland bis in den Osten von Belgien und Luxembourg. Die höchste Erhebung des Mittelgebirges ist dabei die Hohe Acht mit 747 Metern über dem Meeresspiegel. Nicht nur besticht die Eifel durch märchenhafte Wälder und Gebirgs- und Hügelketten, die ein Paradies für Wanderer und Spazierende sind, sondern auch durch Seen und Flüsse, wie etwa Mosel und Rhein, den Bitburger Stausee oder auch die Vulkanischen Seen, wie etwa den Laacher See.
Der größte Teil der Eifel ist bereits mehr als 400 Millionen Jahre alt und ein variszischer Gebirgsrest. Die ältesten Gebiete und Gesteinsschichten des Mittelgebirges im Bereich des Hohen Venn sind circa 550 Millionen Jahre alt. Kennzeichnend für die Eifel ist, dass sie ein noch heute aktives vulkanisches Gebiet ist. Dies äußert sich in Austritten von Kohlensäure, etwa im Laacher See. Die Eifel besteht hauptsächlich aus Schiefer, aber auch Kalk- und Sandsteine bilden das Grundgerüst der Gesteinsschichten des Mittelgebirges. Nach einer Abtragung der oberen Gesteinsschichten in der Zeit des Perm hat sich die Eifel zu einem in Großteilen flachen so genannten Gebirgsrumpf gebildet.
Die Natur
Das Naturschutzgebiet Daleiden
Die Region um Daleiden, den Laarberg und Irsen, die 1987 zum Naturschutzgebiet erklärt worden ist, besticht durch eine einzigartige Flora und Fauna. Unter anderem seltene Orchideen wachsen hier versteckt zwischen Weißdornbüschen und Ginsterheiden. Aufmerksame Wanderer können die seltenen und wunderschönen Gewächse entdecken. In einem eigenen Orchidarium in Daleiden hingegen sind Hunderte von Orchideengewächsen in einer einzigen Ausstellung vereint.
Das Teufelsloch
Beim Teufelsloch handelt es sich um eine Schlucht, die ihren Namen aus dem Volksmund erhalten hat. Zerklüftete Gebirgsformationen, die von kräftigen Naturgewalten über Jahrhunderte hinweg geformt worden sind, bilden dieses Teufelsloch, das man in Bollendorf findet und das immer wieder viele Besucher zum Staunen, Wandern und Klettern einlädt.
Das Holzmaar in Daun
Das Holzmaar liegt ruhig und spiegelnd inmitten einer malerischen Natur in Daun. Der Vulkansee ist eine Heimstätte für Angler, die sich hier bereits in den frühen Morgenstunden niederlassen, um zu entspannen, die Ruhe zu genießen und dem Erwachen der Natur beizuwohnen.
Auch Wanderer und Spazierende schätzen das Holzmaar für seine Ruhe und gönnen sich hier Erholung von einem hektischen Alltag.
Der Eiskeller
Der Eiskeller in Hillesheim ist eine von Menschenhand geschaffene, unterirdische Stätte, die zum naturkundlichen Bestaunen der Gesteinsschichten einlädt. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden diese Gewölbe in das Gestein aus der Buntsandsteinzeit geschlagen. In seinen frühen Tagen wurde der Eiskeller als Kühl- und Schutzraum genutzt. Heute steht er Besucher offen, die die Möglichkeit nutzen können, sich die verschiedenen Gesteinsschichten aus nächster Nähe anzusehen.
Der Lühwald Vulkan
Der Lühwald Vulkan in der Nähe von Hillesheim umfasst gleich mehrere Eruptionspunkte, die sich entlang einer Spalte reihen. Vor allem für geologische interessierte Freunde der Vulkaneifel ist der Lühwald Vulkan ein Magnet, denn hier findet man die Überreste verschiedener Ausbrüche. So können in den Gesteinsschichten Tuffe, Lapilli, Xenolithe, Muschelkalk und auch Schließlava entdeckt werden.
Entspannen in der Eifel
Die Ahr-Therme
Die Ahr-Therme in Bad Neuenahr-Ahrweiler sind buchstäblich ein Quell der Entspannung. Die Bad Neuenahrer Quelle ist bekannt dafür, die „Königin der Tafelwasser“ hervorzubringen, in der man in den Thermen baden kann. Unmittelbar neben den Thermen entspringt das Quellwasser aus fast 400 Metern vulkanischer Tiefe und ist dabei circa 36 Grad warm – genau die richtige Temperatur also, um im Urlaub in der Eifel die Seele baumeln zu lassen. Die Therme verfügt über mehrere Becken, vom Süßwasser- bis zum Thermalbecken, einen Innen- und einen Außenbereich, die miteinander verbunden sind, sowie über mehrere verschiedene Saunen.
Saunadorf Roetgen-Therme
In diesem Saunadorf hat der hektische Alltag keinen Zutritt. In einzigartigen Saunen, von der „Eifeler Schwitzhütte“ über Urwald- und Meditationssaunen bis hin zur Unterwassermassage versprechen die Sauna- und Wellness-Therme in Roetgen Erholung und Entspannung pur und tragen gleichzeitig dazu bei, dass das Immunsystem gestärkt wird.
Die Carolus Therme in Aachen
Die Carolus Therme in Aachen bringen asiatische Entspannung an den nördlichen Rand der Eifel. Bei verschiedenen Massagen und in unterschiedlichen Saunen, die nicht nur nach baltischen, sondern auch nach asiatischen und orientalischen Traditionen betrieben werden, kann man dem Stress entkommen und die Seele baumeln lassen, um sich entspannt neuen Taten zu stellen.
Der Saunapark Düren
Der Saunapark in Düren besticht durch sein modernes Ambiente und seine verschiedenen Angebote zur Entspannung. In der finnischen Sauna, einem römischen Bad oder einem Tepidarium und den verschiedenen, ansprechend gestalteten Ruhezonen steht das Wohlbefinden an erster Stelle.
Die Kurparksauna Prüm
Die Kurparksauna in Prüm bietet alles, was das Wellnessherz begehrt. Saunen für verschiedene Bedürfnisse – vom Dampfbad bis zur 90 Grad heißen finnischen Sauna, Schwimmbecken, eine Eisgrotte, Solarien und viel mehr laden zum Entspannen und Erholen ein.
Wandern in der Eifel
Der Laacher See
Der Laacher See kann in circa 3 Stunden umwandert werden, der Höhenunterschied beträgt dabei 270 Metern. Während eines ausgedehnten Spazierganges oder einer Wanderung kommt man vorbei am Kloster und am Lydiaturm. Die Tour ist eine sehr einfache, aber sehr idyllische, die zu allen Jahreszeiten gegangen werden kann. Vor allem im Herbst beeindrucken See und Umgebung jedoch durch ein einzigartiges Farbenspiel in der Osteifel.
Rundtour durch die Gerolsteiner Dolomiten
Ausgehend vom Parkplatz Feldstraße führt eine gemütliche Rundwanderung in circa dreieinhalb Stunden durch die Gerolsteiner Dolomiten in der Vulkaneifel. Dabei kann das Wildgehege am Kasselberg besucht werden, in einer Schutzhütte kann man rasten. Bei einer Tagestour können außerdem das Naturkundemuseum oder auch die Erlöskirche, die im Stil der Neuromantik erbaut worden ist, besucht werden. Der Höhenunterschied dieser Strecke beträgt 450 Meter.
Die Felsentour rund um Bollendorf
In der Südeifel erstreckt sich ein Wanderweg ausgehend von Bollendorf in Richtung Kreuzlay, der in circa dreieinhalb Stunden begangen werden kann. Dabei umfasst diese Wanderung einen steilen Aufstieg zum Predigtstuhl, auch die Höhle in Muhmenlay kann besichtigt werden.
Das Radioteleskop
In der Vulkaneifel auf dem Effelsberg steht ein Radioteleskop, das im Zuge einer circa dreistündigen Rundwanderung besichtigt werden kann. Der Weg ist für alle Leistungsklassen geeignet und auf ihm kann auch gemütlich spaziert werden. Der Höhenunterschied beträgt hier circa 350 Meter.
Wanderung zur Burg Nideggen
Ausgehend von Abenden führt dieser Wanderweg circa vier Stunden lang in Richtung der Aussichtsplattform auf der Burg Nideggen in der Nordeifel. Dabei können die Buntsandsteinfelsen entdeckt und bewundert werden, auf der Burg wartet dann ein atemberaubender Blick über eine malerische Landschaft auf die Wanderer.
Vulkanlandschaften und mehr im Südwesten der Republik,