Die schönsten Orte an der Mecklenburgischen Seenplatte
Die Mecklenburgische Seenplatte mit ihren zahlreichen stehenden Gewässern erstreckt sich im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland. Dank den hervorragenden natürlichen Gegebenheiten vor Ort finden Besucher hier eine sagenhafte Flora und Fauna, die in vielen bunten Farben wächst und gedeiht und die Herzen der Naturliebhaber erfreut. Die Naturparks der Region laden zum Spazieren und Entdecken ein und auch die Seen selbst lassen sich hervorragend in Etappen oder am Stück umwandern.
Und natürlich kommen gerade an diesen Seen auch Wassersportfans auf ihre Kosten. Beim Segeln, Windsurfen, Tretbootfahren und auch beim Schwimmen und Toben im Wasser kann schönes Wetter in vollen Zügen genossen werden. Die berühmtesten und wichtigsten Seen der Mecklenburgischen Seenplatte sind dabei die Müritz, der Plauer See, der Schmale Luzin, der Fleesensee und auch der Kölpinsee.
Die Müritz
Die Müritz ist der größte See der Mecklenburgischen Seenplatte und gleichzeitig der zweitgrößte See Deutschlands. Wenn man jedoch bedenkt, dass der Bodensee, der größte See der Republik, auch an die Schweiz und Österreich angrenzt, dann ist die Müritz der größte See Deutschlands, der vollständig auf der deutschen Staatsfläche liegt. Mehrere große Buchten umgeben die Müritz, insgesamt misst sie 29 km x 13 km an ihren längsten bzw. breitesten Stellen.
Der Nationalpark am Ostufer des Sees grasen Fjäll-Rinder neben Gotlandschafen, eine enorme Vielfalt an Pflanzen wächst hier, so dass ein Spaziergang durch diesen Park zu einem echten Naturerlebnis werden kann. Einer der hochfrequentiertesten Orte am See ist Waren.
Waren (Müritz)
Waren ist ein Luftkurort, dessen Georgenkirche Ende des 13. Jahrhunderts zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Etwa in diesem Zeitraum datieren Historiker auch die Entstehung des Ortes, dessen Flora, Fauna und natürlich auch die Lage am See Müritz den Hauptteil der wirtschaftlichen Beziehungen ausmachen.
Spätestens seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, nach einer langen Ausbauphase des Ortes und einer stetigen Verbesserung des infrastrukturellen Netzes ist Waren über die Grenze der Mecklenburg-Vorpommerns und sogar Deutschlands hinaus zu einem beliebten Erholungsziel geworden.
Urlauber verbringen ihre Ferien hier gerne damit, die Straßen des 22.000 Seelen Ortes zu erkunden und zu durchbummeln und natürlich auch damit, am See jeder Menge Freizeitaktivitäten, wie dem Angel, Surfen und Schwimmen nachzugehen. Von Waren aus kann man auch in den nahegelegenen Nationalpark Müritz wandern, um sich dort an der herrlichen Flora und Fauna zu erfreuen. Waren ist ein Ort, der Traditionen der Land- und Forstwirtschaft mit modernen und attraktiven Möglichkeiten der Freizeitgestaltung verknüpft und nicht zuletzt deshalb zu einem solch ansprechenden Ziel für Touristen geworden ist.
Plau am See
Ähnlich wie Waren ist auch Plau am See ein Luftkurort, der bereits im 10. Jahrhundert von slawischen Siedlern gebaut wurde und damals den Namen Plawe trug, was so viel wie „Ort am Wasser“ bedeutet.
Seit dem 13. Jahrhundert ist Plau eine Stadt, die sich auf Landwirtschaft und Handwerk konzentrierte, ehe dann viel später, im 19. Jahrhundert, auch die Industrie das Stadtbild prägte. Mit steigendem Reichtum des Ortes entstanden im Kurort auch die ersten Kurhäuser, die heute noch gerne von Besucher aufgesucht werden, um sich der Entspannung hinzugeben.
Besondere Highlights von Plau am See sind der Burgturm und die Wallanlage sowie die Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Und auch in der Altstadt, in der man noch viele Fachwerkhäuser bewundern kann, sprüht geradezu vor Leben, denn hier sammelt man sich, um zu bummeln, zu klönen und einen leckeren Kaffee zu trinken oder eine der Spezialitäten der regionalen Küche zu genießen.
Neubrandenburg
Neubrandenburg war schon vor vielen Jahrzehnten ein kulturelles Zentrum. So kann man auch heute noch prachtvolle Zeiten der Backsteingotik bewundern, die sich hervorragend in ein marin anmutendes Landschaftsbild einfügen. Wer Neubrandenburg besucht, sollte unbedingt auch die mittelalterliche Wehranlage mit den Wiekhäusern und auch die Marienkirche, die als einer der besonderen Konzertsäle Deutschlands gilt, besichtigen. Neben seinem Fokus auf viele kulturelle Veranstaltungen ist Neubrandenburg auch eine Stadt des Sportes, die bereits einige Europa- und Weltmeister und sogar Olympiasieger hervorbringen konnte.
Neustrelitz
Neustrelitz vereint die Epoche des Barock mit allem Komfort, den die Moderne zu bieten hat. Die Stadt wurde 1733 gegründet und liegt am Zierker See. Von oben betrachtet ergibt sich ein einzigartiges Bild auf die Stadt: Vom Marktplatz aus verlaufen acht Straßen in alle Himmelsrichtungen, so dass sich das Bild eines infrastrukturellen Straßensternes ergibt. Wer gerade keinen Helikopter zur Hand hat, der entdeckt diese Straßen natürlich zu Fuß und gerät somit auch in das Privileg, die vielen Geschäfte, Cafés und Restaurants zu entdecken.
Der Gang durch die Stadt scheint dabei geradezu ein Gang durch ein riesiges Museum der Architekturgeschichte mit Schwerpunkt auf dem Spätbarock zu sein. Die Stadt wurde von den Herzögen von Mecklenburg Strelitz gegründet – und dementsprechend prunkvoll sind auch heute noch die Bauwerke, die bei der Stadtgründung errichtet worden sind.
Viele der Bauwerke wurden dabei von Friedrich Wilhelm Buttel geplant, der einer der Schüler von Schinkel war, so zum Beispiel das Rathaus oder auch der Kirchturm. Und auch im Schloss und im Schlossgarten findet man auch heute noch Viel von dem spätbarocken Prunk, wenn man etwa durch die Orangerie wandelt und diese herrlichen Prunk auf sich wirken lässt.
Wer in Neustrelitz residiert, der kann in etwas mehr als einer Stunde mit dem Zug auch in die Bundeshauptstadt Berlin gelangen und dort den pulsierenden Flair der Großstadt aufsaugen, ehe man in Neustrelitz wieder zur Ruhe kommt.
Malchin
Malchin ist eine vergleichsweise kleine Stadt in der Region der Mecklenburgischen Seenplatte, die nur 8.000 Einwohner zählt. Aber wahrscheinlich gerade deshalb ist sie bei vielen Touristen so beliebt, die auf der Suche nach Ruhe, Entschleunigung und Entspannung sind. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt zum Beispiel die Sankt Johannis Kirche, deren Bau bereits zu Ende des 14. Jahrhunderts begann. Vom Kirchturm aus bietet sich ein sagenhafter Blick über die malerische Kulisse der Mecklenburgischen Schweiz.
Ein weiteres Stück Kultur Malchins findet man im Museum der damaligen Stadtmühle, das sich mit der Historie des Ortes beschäftigt und diese den Besuchern in Wort, Bild und eindrucksvollen Fundstücken verdeutlicht. Ein besonders Highlight für Kinder ist das Kinderbuchmuseum in der Schweringer Straße, das wahrscheinlich das kleinste seiner Art in ganz Deutschland ist, denn es misst gerade einmal 12 Quadratmeter.
Die schönsten Orte an der Mecklenburgischen Seenplatte,
Vor allem auf dem Wasser ist es am schönsten.
Nur nicht zu viel von Schreiben, denn es werden Jahr für Jahr mehr Hausboote und im Hochsommer nicht wirklich ruhiger.
Seit 1992 wohne ich in der Mecklenburgischen Schweiz. Seit 5 Jahren führe ich Urlauber und Einheimische auf meinen geführten Quadtouren durch die wirklich sehr schöne und abwechslungsreiche Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz. Mein grosses Hobby ist der Modellflug, ich nutze dabei meine Modelle um eine andere Sicht auf die Landschaft unserer Region zui erhalten. Ich bin immer wieder begeistert von der Vielfältigkeit dieser, durch die Eiszeit, geprägten Landschaft.
Gern lade ich sie ein, mich auf einen virtuellen Rundflug, über der Mecklenburgichen Schweiz zu begleiten. In meinem Videokanal finden sie eine kleine Zusammenstellung von Filmen aus der Vogelperspektive.
http://www.youtube.com/user/Fliegerbandit
http://youtu.be/GfElt6BMUvA